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Die Zahl der Haushalte wächst

Die Zahl der Haushalte wächst – trotz schrumpfender Bevölkerung

Die Anzahl der Haushalte entwickelt sich bis 2060 überaus heterogen. Einige, vor allem zuwanderungsstarke Regionen werden bis 2060 mehr Haushalte beheimaten als noch 2015 (Ausgangszeitpunkt der Untersuchung). In anderen Regionen bewirken dagegen Wanderungsbewegungen das Absinken der Haushaltszahlen bis weit unter den Wert von 2015. Die östlichen Bundesländer werden früher und mit stärker sinkenden Haushaltszahlen konfrontiert. Bis auf die Schwarmstädte, die sich durch eine besonders hohe Anziehungskraft auszeichnen, und die Umgebung von Berlin ist im Osten Deutschlands mit einer Reduktion der Haushaltszahlen von mehr als 20 Prozent zu rechnen.

Während bis 2030 die Haushaltszahlen in den meisten Kreisen der alten Bundesländer stabil bis leicht steigend sein werden, ändert sich das Bild bei einer Betrachtung der Entwicklungen bis 2060: Nun ist auch im Westen eine klare Konzentration der Haushalte in den Schwarmstädten und ihrem jeweiligen Umland zu erkennen. Dieser Effekt schwächt sich zwar unter Annahme einer stärkeren Zuwanderung insbesondere in Bayern, Baden-Württemberg sowie in Teilen Niedersachsens und Nordrhein-Westfalens ab. Jedoch wird diese Entwicklung damit weiter in die Zukunft verschoben.

Die Entwicklung auf Kreisebene ist ebenfalls heterogen. Dabei finden sich die Kreise mit dem größten Wachstumspotenzial, ebenso wie in der Prognose für das Jahr 2030, rund um die Stadt München. Hierbei setzt der Landkreis Dachau im Nord-Westen von München die Maßstäbe und definiert in beiden Zuwanderungsszenarien die Obergrenzen des Entwicklungsspektrums.

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Kathrin Milich, Referentin Presse und Information bei der Bausparkasse Schwäbisch Hall. (Foto: Bausparkasse Schwäbisch Hall)
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