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Themendossiers Wohn-Riester

Stichwort: Wohn-Riester

Die Eigenheimrente: Mit Wohn-Riester in die eigenen vier Wände

Die gesetzliche Rente wird für die meisten Arbeitnehmer nicht mehr ausreichen, um den eigenen Lebensstandard im Alter zu halten. Deshalb hilft der Staat bei der privaten Vorsorge mit der Eigenheimrente – auch Wohn-Riester genannt. Denn die selbst genutzte Immobilie erspart die Miete im Alter. Wer eine Immobilie kaufen oder bauen möchte, um darin zu wohnen, kann die Förderung in Anspruch nehmen. Die eigenen vier Wände werden dadurch die staatliche Förderung schneller abbezahlt. Der große Vorteil: Wohn-Riester ist das einzige vom Staat geförderte Vorsorge-Instrument, das schon im aktiven Berufsleben genutzt werden kann.

Aber noch immer wissen viele Deutsche nicht, was sich hinter Wohn-Riester verbirgt und wie sie davon profitieren können. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der Bausparkasse Schwäbisch Hall.

Nur wenige Deutsche kennen sich mit der Wohn-Riester-Förderung aus (Foto: Bausparkasse Schwäbisch Hall)
Presseinformationen

Verschenktes Geld: Vorteile von Wohn-Riester zu wenig bekannt

Wer jetzt eine Immobilie kauft und für die Finanzierung Wohn-Riester nutzt, profitiert sofort von seiner Altersvorsorge. Denn zu den staatlichen Zulagen können handfeste Steuervorteile kommen. Doch davon wissen die meisten Deutschen nichts, so das Ergebnis einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der Bausparkasse Schwäbisch Hall.
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Bin ich überhaupt förderberechtigt? Wie hoch fällt die Förderung aus und wofür kann ich sie eigentlich verwenden? Diese und andere Fragen zu Wohn-Riester beantworten wir hier. 

Entspannt ins Eigenheim - mit Planung, ausreichend Eigenkapital und sicherem Einkommen. (Foto: Bausparkasse Schwäbisch Hall)
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Die wichtigsten Fragen rund um Wohn-Riester

Die oft als „Wohn-Riester“ bezeichnete Eigenheimrente ist ein Programm, mit dem der Staat den Bau oder Kauf von selbst genutztem Wohneigentum fördert. Ziel der Förderung ist es, Anreize für eine zusätzliche private Altersvorsorge zu schaffen.
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Doch für wen lohnt sich Wohn-Riester überhaupt? Im Experten-Interview liefert Ralf Oberländer, Baufinanzierungsexperte der Bausparkasse Schwäbisch Hall, die Antwort und erklärt außerdem den Unterschied zwischen Riester und Wohn-Riester. 

Ralf Oberländer, Baufinanzierungsexperte der Bausparkasse Schwäbisch Hall. (Foto: Bausparkasse Schwäbisch Hall)
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„Wohn-Riester ist ein Tilgungs-Turbo“

Fragen an Ralf Oberländer, Baufinanzierungsexperte der Bausparkasse Schwäbisch Hall ...
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Dass sich Wohn-Riester tatsächlich lohnt und ein sinnvolles Vorsorge-Instrument ist, bestätigt auch die Verbraucherpresse. Zum Beispiel loben Finanztest und Focus Wohn-Riester-Verträge als „gute Wahl für Sparer, die für die eigenen vier Wände sparen“ und als „clevere Vorsorge“.

Wie beliebt die Eigenheimrente ist, zeigt auch unsere Grafik. Unter den verschiedenen Riester-Produkten macht Wohn-Riester den größten Anteil aus und ist in den vergangenen Jahren am stärksten gewachsen.

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Entwicklung der Riester-Verträge nach Vertragsart

Bei Wohn-Riester handelt es sich um die beliebteste Riester-Vorsorge. (Grafik: Bausparkasse Schwäbisch Hall)
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Sowohl Besserverdiener als auch Geringverdiener profitieren von der Förderung. Das zeigen unsere Berechnungsbeispiele. Die beiden Berechnungen von Finanztest hingegen zeigen, welche Vorteile sich für Ehepaare mit und ohne Kinder aus der Wohn-Riester-Förderung ergeben. 

Berechnungsbeispiele Wohn-Riester

Beispiel Alleinerziehende in Teilzeit (Jahreseinkommen 12.000 Euro) mit zwei Kindern

Riester-Zulage bei 775 EUR p.a., Eigenanteil bei 60 EUR pro Jahr.

 

Beispiel Alleinstehender mit 55.000 Euro Jahreseinkommen

Eigenanteil 2.100 Euro im Jahr, Riester-Zulage 175 Euro und zusätzlich Steuerrückerstattung: 945 Euro p.a.

Der Erfolg gibt Wohn-Riester recht: drei von vier neu abgeschlossenen Riester-Verträgen sind Wohn-Riester-Verträge. Damit noch mehr Menschen mit Hilfe von Wohn-Riester für ihr Alter vorsorgen können, wäre eine Ausweitung der Förderung angebracht. Die Politik hat mit der Erhöhung der Grundzulage von 154 Euro auf 175 Euro einen ersten Schritt gemacht. Darüber hinaus könnten energetische Sanierungen der eigenen vier Wände in die Förderung mit einbezogen werden. Das würde nicht nur den Wohn-Riester-Sparer zugutekommen, sondern dabei helfen, die Klimaziele der Bundesregierung zu erreichen und die Energiewende zu meistern. Außerdem wäre eine Erhöhung des steuerlich absetzbaren Betrags denkbar, der seit dem Jahr 2008 auf 2.100 Euro verharrt. Eine Reduzierung des Steuersatzes des Wohnförderkontos von zwei auf ein Prozent wäre zudem angesichts der aktuellen Niedrigzinsphase angebracht.“
Karsten Eiß, Bausparkasse Schwäbisch Hall

Kontakt

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Karsten Eiß