Bausparkasse Schwäbisch Hall Newsroom

Themendossiers Klimaschutz

Stichwort: Klimagerechtes Bauen

In den vergangenen Jahren haben Wetterextreme in Deutschland stark zugenommen: Das Sturmtief Xavier, das Anfang Oktober 2017 sieben Menschen das Leben kostete und den gesamten Bahnverkehr in Norddeutschland lahmlegte, Orkan Ela, der 2014 eine Schneise der Verwüstung im Rheinland hinterlassen hat, extreme Hitze- und Dürre-Ereignisse, vor allem im Osten Deutschlands, oder sintflutartige Regenfälle, die im Süden der Bundesrepublik ganze Ortschaften unter Wasser setzten, sind nur einige Beispiele für diese Entwicklung. Zuletzt sorgte Sturmtief Burglind für schwere Schäden im Süden der Republik.

Die Schäden an öffentlichem und privatem Eigentum gehen dadurch jedes Jahr in die Millionenhöhe. Immer wichtiger wird daher die Frage, wie Hauseigentümer sich und ihre Immobilie vor den Folgen von Hochwasser, Hitze und Sturm am besten schützen können. Ratsam ist es, sich bereits bei der Wahl des Grundstücks mit den möglichen Auswirkungen von Wetterextremen auf das eigene Grundstück zu beschäftigen.

Mit der richtigen Grundstückswahl schützen Sie ihr Eigenheim vor Unwetterschäden (Grafik: Bausparkasse Schwäbisch Hall/Oxa/Shutterstock.com 04/2017)
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Sicheres Grundstück gleich sicheres Haus: So haben Wetterextreme keine Chance

Ein Haus am Fluss oder mit Blick ins Tal? Was wie ein Wohntraum aussieht, kann schnell zum Alptraum werden. Denn der Klimawandel führt dazu, dass Immobilien in Zukunft extremen Wetterereignissen ausgesetzt sind. Gefahren durch Überschwemmungen, Stürme, Hitze oder Starkregen sollten daher schon bei der Grundstückswahl bedacht werden.
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Doch wie steht es um Immobilienbesitzer? Wie können sie ihren Bestandsbau zum Beispiel gegen die Folgen von Starkregen schützen? Denn in den letzten Jahren sind immer mehr Starkregenereignisse zu beobachten. Dabei sind nicht nur Gebäude an Flüssen gefährdet, sondern auch Häuser fernab von Gewässern.

Bei Starkregen handelt es sich laut Definition der Meteorologen um Niederschläge von mehr als 20 Litern, die innerhalb einer Stunde pro Quadratmeter fallen. Mit steigenden Temperaturen gerade an heißen Sommertagen wird mehr Wasserdampf in der Atmosphäre aufgenommen. Das Wasser ergießt sich bei Abkühlung der Luftmasse dann manchmal schlagartig über kleinräumigen Gebieten. Wo und wann solche Starkregen auftreten, ist kaum vorhersagbar. Das Wasser kann bei einem Starkregen nicht schnell genug vom Boden aufgenommen werden, vor allem bei trockenen Böden im Sommer und versiegelten Flächen führt dies zu lokalen Überflutungen.“
Aus dem Praxisratgeber Klimagerechtes Bauen

Welche Möglichkeiten haben Eigentümer, die eigenen vier Wände samt Grundstück gegen die Folgen von extremem Niederschlag zu rüsten?

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Damit Ihr Haus nicht baden geht: Maßnahmen zum Schutz vor Wasser

Starkregen-Ereignisse haben in den vergangenen Jahren bundesweit zugenommen. Durch die extremen Regenfälle steigt die Hochwasser- und Überflutungsgefahr für Immobilienbesitzer auch abseits der Küsten und großer Flüsse.
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Zu viel Regenwasser im Kanalsystem lässt Gullydeckel überlaufen (Foto: Difu)
Zu viel Regenwasser im Kanalsystem lässt Gullydeckel überlaufen (Foto: Difu)
Einen einfachen Schutz gegen eintretendes Regenwasser bietet ein erhöhter Eingang (Foto: Difu)
Einen einfachen Schutz gegen eintretendes Regenwasser bietet ein erhöhter Eingang (Foto: Difu)
Tiefliegende Gebäudeöffnungen sollten – wie hier mit einer Schutzplatte – gesichert werden (Foto: Difu)
Tiefliegende Gebäudeöffnungen sollten – wie hier mit einer Schutzplatte – gesichert werden (Foto: Difu)
Mit versickerungsfähigen Bodenbelägen muss weniger Wasser oberdisch abfließen (Foto: Difu)
Mit versickerungsfähigen Bodenbelägen muss weniger Wasser oberdisch abfließen (Foto: Difu)
Eine Dachneigung von bis zu 15 Grad ist ideal für Dachbegrünungen (Foto: Difu)
Eine Dachneigung von bis zu 15 Grad ist ideal für Dachbegrünungen (Foto: Difu)

Nicht nur das kühle Nass kann den eigenen vier Wänden zusetzen, auch heiße Temperaturen stellen eine Belastungsprobe für Mensch und Material dar. 2014 war das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Voraussichtlich wird es infolge des Klimawandels immer mehr „heiße Tage“ mit Temperaturen über 30°C und „tropische Nächte“ mit über 20°C in Deutschland geben. Andauernde Hitze stellt eine Gefahr für Menschen dar: Insbesondere für Kleinkinder, alte oder kranke Personen handelt es sich um eine starke körperliche Belastung. Doch auch außerhalb der Risikogruppen leiden Menschen unter hohen Temperaturen in Wohngebäuden. Körperliches Unwohlsein und Schlafstörungen sind die Folgen.

Wie lässt sich also das Eigenheim umrüsten, um die Bewohner am besten vor extremer Hitze zu schützen?

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Damit Ihr Haus nicht in Schwitzen gerät: Maßnahmen zum Hitzeschutz

Die Sommer werden heißer: Insbesondere im Süden und Osten Deutschlands nehmen die „heißen Tage“ mit Temperaturen über 30 Grad Celsius zu. Stark erhitzte Innenräume sind vor allem für ältere Menschen und Kleinkinder gefährlich.
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Neben Hitze und Regen können auch heftige Winde, starke Böen und massive Stürme eine Gefahr für das eigene Haus und letztendlich auch für die Bewohner darstellen. Durch herumfliegende Materialien entstehen Schäden an Gebäuden und Menschen. Doch mit welchen Maßnahmen können Eigenheimbesitzer Haus und Grundstück sturmfest machen?

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Damit Ihr Dach nicht davonweht: Maßnahmen zum Schutz vor Sturm und Hagel

Ob Kyrill, Xaver oder Ela: Die Liste der heftigen Stürme, die in den vergangenen Jahren über Deutschland hinweggefegt sind, ist lang. Die Schäden, die diese klangvollen Namen hinterlassen haben, waren verheerend.
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Alles rund um das Thema Schutz der eigenen vier Wände vor Wetterextremen erfahren Sie im „Praxisratgeber Klimagerechtes Bauen“ von der Schwäbisch Hall-Stiftung „bauen-wohnen-leben“ in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Urbanistik.

Kontakt

Siegfried Bauer
Sebastian Flaith
Carolin Großhauser
Karsten Eiß
Kathrin Milich, Referentin Presse und Information bei der Bausparkasse Schwäbisch Hall. (Foto: Bausparkasse Schwäbisch Hall)
Kathrin Milich