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Themendossiers Lebens(t)raum Land

Lebens(t)raum Land

Ist Heimat werteorientiert, kulturprägend und erdend? Oder reaktionär und ausgrenzend? Darüber, ob Heimat „gut“ oder „böse“ ist, wird nicht nur in der Politik lebhaft diskutiert. Am Ende definiert jeder selbst, was für ihn Heimat bedeutet. Viel wichtiger ist daher die Frage, wie man überhaupt den Bezug zu seiner Heimat bewahren und ob man dort bleiben kann, auch wenn man sein Glück in einer ländlichen Region gefunden hat. Denn Demografie und Strukturwandel verändern die Rahmenbedingungen und Lebensgewohnheiten der Menschen und werfen Fragen auf. Warum vergreisen einige ländliche Regionen und andere nicht? Warum boomen Metropolen und steigen die Immobilienpreise dort, während kleinere Gemeinden und malerische Dörfer den Bevölkerungsschwund nicht stoppen können? Welche Zukunft hat das Leben auf dem Land, und wie lässt sie sich aktiv gestalten? Welchen wichtigen Wertbeitrag leistet der ländliche Raum in unserer Republik? Kommen Sie mit auf eine Lesereise durch Landstriche, die sich gegen den schleichenden Tod stemmen, in Gemeinden, die überraschende Initiativen ergreifen, zu Menschen, die der Stadt den Rücken kehren und damit schon wieder einen Gegentrend setzen und zu Wissenschaftlern, die das Dorfleben erforschen.

Zahlen, Daten, Fakten

Zahlen und Trends zum Wohnen im ländlichen Raum

Das Bild vom Leben auf dem Land ist widersprüchlich: „Stadt, Land, Frust“ – „Ist das echte Dorfleben noch zu retten?“ – „Dorf macht glücklich“, lauten die Schlagzeilen. Liest man auf der einen Seite von Landflucht und aus den Nähten platzenden Metropolen, stößt man an anderer Stelle auf das Revival der Kleinstädte und das Comeback des Dorflebens. Und es zeigt sich: Beides ist richtig, beides lässt sich erklären. Zur Orientierung einige Zahlen und Fakten.
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Ein Dorf im Wachstum: Das hohenlohische Michelbach an der Bilz. (Foto: Bausparkasse Schwäbisch Hall)
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Rettet die Dörfer! Der Wert des ländlichen Raums für das Gemeinwesen in Deutschland

Die Bundestagswahl 2017 und die folgende politische Debatte haben es gezeigt: Es gibt längst nicht mehr nur eine Spaltung des Landes in Ost und West, auch zwischen wächst die Stadt und Land Kluft. Das hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in seiner Rede zum Jahrestag der deutschen Einheit 2017 genauso unterstrichen wie der CDU-Politiker Volker Kauder: „Gerade in den ländlichen Gebieten – auch im Westen – herrscht verbreitet das Gefühl, mehr und mehr abgehängt zu werden. Wenn erst die Schule schließt, dann Postamt und Sparkasse, haben die Menschen den Eindruck, dass sich niemand um sie kümmert.“
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Umbau: Der Schwarzwaldhof wurde mit einem Wohn-Kubus erweitert. (Foto: Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg)
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Wege aus der Sackgasse – Was können Kommunen tun, um attraktiv zu bleiben?

Manches, was Wissenschaftler (und auch Politiker), die sich mit der Zukunft des ländlichen Raums befassen, von sich geben, wirkt wie das Pfeifen im Walde: Wenn es nur Breitband und ein stabiles digitales Netz gebe, könne sich der ländliche Raum zu einem lokalen Innovations- und Kreativitätsraum entfalten, der die Vorteile des Landlebens mit den Anforderungen der vernetzten Berufstätigkeit verbindet. Familien fänden bezahlbaren Wohnraum und freie Kitaplätze, und Kinder neben Vereinsangeboten ein natürliches, gesundes Umfeld. Diese schöne neue Landlust-Welt könne dann innovative Köpfe aus den Städten anziehen, die mit unkonventionellen Ideen ungenutzten ländlichen Immobilien neue Funktionen gäben. Das ist die Sicht des Berliner Zukunftsforschers Daniel Dettling.
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Spiel und Spaß im eigenen Garten: Für viele Landbewohner geht dieser Traum in Erfüllung. (Foto: Bausparkasse Schwäbisch Hall)
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Großstadtcowboy oder Landlustliebender – welcher Typ sind Sie?

Die Deutsche Post veröffentlicht alljährlich einen „Glücksatlas“, der sich mit dem Wohlergehen der Deutschen beschäftigt: Durch welche Faktoren wird unser Glück beeinflusst, wo leben die glücklichsten Menschen, und wie hat sich unsere Lebenszufriedenheit in den letzten Jahren entwickelt? Ein Blick in die Studie lohnt sich, denn sie zeigt, dass dort, wo das Leben in langsameren Bahnen verläuft als in Berlin, München oder Hamburg, die Menschen seit nunmehr fünf Jahren am zufriedensten sind: In Schleswig-Holstein. Das zu verallgemeinern wäre vermessen, ist doch die Entscheidung für Stadt oder Land sehr individuell und abhängig von der Lebenssituation, den Neigungen und auch den Zwängen – allen voran der Arbeit. Und hat nicht zwangsläufig etwas zu tun mit der daraus resultierenden Zufriedenheit.
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Prof. Dr. Ulrich Harteisen, Professor für Regionalmanagement, Sprecher der Forschungsgruppe „Ländliche Räume und Dorfentwicklung“ (Foto: HAWK, Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen)
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„Stadt und Land brauchen sich mehr denn je“

Experten-Interview mit Prof. Dr. Ulrich Harteisen, Professor für Regionalmanagement, Sprecher der Forschungsgruppe „Ländliche Räume und Dorfentwicklung“
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Prof. Dr. Gerhard Henkel, Geograph und Universitätsprofessor der Universität Duisburg-Essen, Autor des Buches „Rettet das Dorf“ (Foto: dtv.de, privat honorarfrei, Stand: Januar 2016)
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„Wichtig wäre ein Marshall-Plan für alle deutschen Dörfer“

Experten-Interview mit Prof. Dr. Gerhard Henkel, Geograph und Universitätsprofessor der Universität Duisburg-Essen, Autor des Buches „Rettet das Dorf“
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Kathrin Milich, Referentin Presse und Information bei der Bausparkasse Schwäbisch Hall. (Foto: Bausparkasse Schwäbisch Hall)
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