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„Wohn-Riester ist ein Tilgungs-Turbo“

Fragen an Ralf Oberländer, Baufinanzierungsexperte der Bausparkasse Schwäbisch Hall:

Herr Oberländer, für wen lohnt sich Wohn-Riester?

Wohn-Riester lohnt sich für jeden, der mit staatlicher Unterstützung privat für sein Alter vorsorgen will. Das sind zukünftige Immobilienbesitzer genauso wie diejenigen, die schon heute ein Eigenheim besitzen und Wohn-Riester für den altersgerechten Umbau oder zur Umschuldung ihrer bestehenden Finanzierung nutzen können.

Was hat der Bauherr konkret von der staatlichen Unterstützung?

Bauherren oder Käufern kommen mit dem Wohn-Riester schneller in die eigenen vier Wände. Die Zulagen des Staates können sie direkt in die Tilgung stecken, Wohn-Riester ist daher ein richtiger Tilgungsturbo. Bauherren senken damit die Gesamtkosten ihrer Finanzierung schnell um mehrere Tausend Euro, sind also unterm Strich früher schuldenfrei. Diese Einschätzung teilen im Übrigen auch die Verbraucherschützer des Magazins „Finanztest“, das den Wohn-Riester als „ideal fürs Eigenheim“ bezeichnet. Finanztest hat für ein kinderloses Arbeitnehmer-Ehepaar mit einem Jahreseinkommen von 70.000 Euro bei einem Kredit von 200.000 Euro einen Riester-Vorteil von 27.400 Euro errechnet.

Wie unterscheidet sich Wohn-Riester von herkömmlichen Riester-Verträgen?

Der signifikanteste Unterschied: Wohn-Riester ist das einzige vom Staat geförderte Vorsorge-Instrument, das schon im aktiven Berufsleben genutzt werden kann. Im Alter wohnen die dann schuldenfreien Eigentümer mietfrei und sind gegen unkalkulierbare Mietsteigerungen gefeit. Die Immobilie ist im Unterschied zur Riester-Rente außerdem frei vererbbar und Wertzuwächse bleiben im selbstgenutzten Wohneigentum steuerfrei.

Wie stehen Sie zu der Kritik, die Riester-Rente sei zu teuer, nicht transparent und mit viel Bürokratie verbunden?

Diese Kritik trifft auf Wohn-Riester nicht zu. Eine Baufinanzierung mit Wohn-Riester ist bei Schwäbisch Hall nicht teurer als eine ohne Wohn-Riester. Und was die hohe Bürokratie angeht: die betrifft weniger die Kunden als den Anbieter. Wir bei Schwäbisch Hall übernehmen auf Wunsch des Sparers gerne die Beantragung der Zulagen und die weitere Bearbeitung – natürlich ohne zusätzliche Kosten.

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Kathrin Milich, Referentin Presse und Information bei der Bausparkasse Schwäbisch Hall. (Foto: Bausparkasse Schwäbisch Hall)
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