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So klappt es mit fast allen Nachbarn

Zoff am Zaun und heftige Wortwechsel an der Wohnungstür? Eher die Ausnahme als die Regel. Denn die allermeisten Deutschen (83 Prozent) sind mit ihren Nachbarn zufrieden, zeigt eine Studie der Bausparkasse Schwäbisch Hall. Was braucht es für ein harmonisches Miteinander? Das Geheimrezept für eine gute Nachbarbarschaft hat niemand parat – aber Carolin Schneider von der Bausparkasse Schwäbisch Hall kennt wichtige Zutaten.

Freundlich Grüßen

Mit einem Hallo und einem netten Lächeln fängt alles an. Für 81 Prozent der Befragten ist Grüßen ein wichtiger Aspekt guter Nachbarschaft. Je nach Wohnlage lässt sich das Eis am besten direkt beim Einzug brechen, wenn man sich ganz klassisch bei den neuen Nachbarn vorstellt.

Miteinander sprechen

58 Prozent der Befragten schätzen kurze Gespräche. Damit wird auch eine gute Basis für den Fall der Fälle geschaffen. Kommen wirklich einmal Unstimmigkeiten auf, bloß nicht den Ärger monatelang aufstauen und dann beim kleinsten Anlass vor Wut kochen, sondern rechtzeitig das sachliche Gespräch suchen.

Hilfe anbieten

Insbesondere Hilfsbereitschaft macht für 47 Prozent gute Nachbarschaft aus: Das fängt schon mit der Bereitschaft an, ein Paket oder die Post anzunehmen (von 66 Prozent der Befragten genannt). Fast die Hälfte (47 Prozent) schätzt auch die Möglichkeit, sich spontan etwas bei ihren Nachbarn leihen zu können, z. B. das berühmte Päckchen Backpulver.

Auch wenn sich die Mehrheit der Deutschen gut mit ihrem Nachbarn versteht, landen Schätzungen zufolge jährlich rund 400.000 bis 500.000 Streitigkeiten vor Gericht. So abgedroschen es auch klingen mag: Toleranz und Rücksichtnahme sind weiter die besten Zutaten für ein harmonisches Miteinander.“
Carolin Schneider von der Bausparkasse Schwäbisch-Hall

Rücksicht nehmen

Man kann es nicht jedem Streithammel recht machen. Aber soweit möglich sollte auf das Ruhebedürfnis der Nachbarn Rücksicht genommen werden – Lärm ist nämlich der häufigste Grund für Streit in der Nachbarschaft (von 15 Prozent der Befragten genannt).

Wachsam sein – aber nicht überwachen

Auf ungewöhnliche Ereignisse im Umfeld zu achten – das ist für zwei Drittel ein Aspekt guter Nachbarschaft. Damit sollte man es aber nicht übertreiben. Denn zu große Neugierde ist die zweithäufigste negative Erfahrung mit der Nachbarschaft.

Weitere Informationen: Der große Nachbarschaftsreport

Kontakt

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Karsten Eiß
Kathrin Milich, Referentin Presse und Information bei der Bausparkasse Schwäbisch Hall. (Foto: Bausparkasse Schwäbisch Hall)
Kathrin Milich