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Sicher an Silvester

So geht’s unfallfrei ins neue Jahr

Einmal im Jahr lassen es die Deutschen so richtig krachen. Vielerorts begeistert das Feuerwerk am Silvesterhimmel Jung und Alt. 2016 gaben die Bundesbürger rund 133 Millionen Euro dafür aus. Unerfreuliche Begleiterscheinung: 433 Brandeinsätze der Feuerwehr allein in Berlin. Carolin Großhauser von der Bausparkasse Schwäbisch Hall weiß, wie sich kleine und große Unfälle vermeiden lassen.

So bleiben die eigenen vier Wände unversehrt

Eigentlich selbstverständlich: Feuerwerkskörper haben in Innenräumen nichts zu suchen. Auch Balkon oder Terrasse sind kein geeigneter Startpunkt. Raketen und Böller können an Zäunen, Wänden oder höher gelegenen Balkons abprallen und dort großen Schaden anrichten. Außenmöbel und Dekoration geraten leicht in Brand. Auf Nummer sicher geht, wer Außenbereiche der eigenen vier Wände leerräumt, Fenster und Türen schließt und Autos, wenn möglich, in der Garage parkt. Wer zusätzlich für den Ernstfall Feuerlöscher und Löschdecke bereitgelegt hat, ist auf der sicheren Seite. Wichtig ist außerdem, dass Wasserhydranten und Feuerwehrzufahrten frei zugänglich sind.

Hier darf bedenkenlos geböllert werden

Im Freien darf nicht überall geknallt werden. So ist es im Sinne des Lärmschutzes verboten, in der Nähe von Krankenhäusern und Kinder- und Seniorenheimen Feuerwerkskörper zu zünden. Um Brände zu vermeiden, gilt das gleiche für Fachwerkhäuser oder Häuser mit Reetdach. „Es ist den Gemeinden überlassen, weitere Sperrzonen und -zeiten einzurichten“, erklärt Carolin Großhauser. Meistens gilt: Silvester-Feuerwerk (Klasse 2) darf nur am 31. Dezember und 1. Januar gezündet werden.

Ohne Gefahr für Leib und Leben

Feuerwerkskörper sind in ihrer Schlagkraft nicht zu unterschätzen. Deswegen dürfen Kinder im Alter von 12 bis 18 Jahren nur Feuerwerk der Klasse 1 (Wunderkerzen, Knallfrösche usw.) verwenden – Aufsicht unbedingt empfohlen. Generell sollten Silvester-Enthusiasten auf das europäische CE-Prüfzeichen oder das BAM-Siegel der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung achten. Die Polizei warnt jedes Jahr vor im Ausland gekauftem oder illegal importiertem Feuerwerk. Dieses entspricht oft nicht deutschen Sicherheitsstandards. Aber auch bei zertifiziertem Feuerwerk kommt es auf die richtige Anwendung an. Die Gebrauchsanweisungen der Hersteller geben wertvolle Tipps. Carolin Großhauser empfiehlt: „Raketen am besten aus Flaschen und mit feuerfestem Untergrund mit Sicherheitsabstand zu Personen, Tieren und Gebäuden steigen lassen. Und wer auf die ganzen Vorsichtsmaßnahmen keine Lust hat, für den empfiehlt sich, das Spektakel einfach im Schutz der eigenen vier Wände bei Sekt oder Glühwein im Fernseher oder am geschlossenen Fenster zu verfolgen.“

Kontakt

Siegfried Bauer
Sebastian Flaith
Carolin Großhauser
Karsten Eiß