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Schwäbisch Hall sieht sich für die Zukunft gut gerüstet

Die Bausparkasse Schwäbisch Hall blickt optimistisch in die Zukunft. Das auf zwei starken Standbeinen beruhende Geschäftsmodell verleiht dem Institut auch in der Niedrigzinsphase ein hohes Maß an Stabilität. „Wir leben derzeit in einer für Baufinanzierer idealen Welt“, sagte Vorstandsvorsitzender Reinhard Klein bei einem Pressegespräch. „Bauen und Wohnen ist und bleibt ein Wachstumsmarkt. Wir haben die besten Voraussetzungen, um davon auch in Zukunft zu profitieren.“ Für das laufende Jahr rechnet das Institut mit einem wachsenden Baufinanzierungsgeschäft und einem stabilen Bauspargeschäft.  

Das Geschäftsjahr 2016 ist für die Bausparkasse Schwäbisch Hall trotz des schwierigen Zinsumfeldes operativ gut verlaufen. Die größte deutsche Bausparkasse schloss Bausparverträge über 29,2 Mrd. EUR ab. Im Jahr zuvor wurden 35 Mrd. EUR erzielt. Der Rückgang erklärt sich mit Tarifumstellungen und den damit verbundenen Ausverkaufseffekten in 2015. Schwankungen in dieser Höhe gab es beispielsweise auch nach den Rekordjahren 2008 oder 2013. Im langfristigen Trend liegt das Neugeschäft stets in einer Größenordnung von 30 Mrd. EUR. Der Marktanteil lag auch 2016 bei konstant deutlich über 30 Prozent. Schwäbisch Hall betreut derzeit mit 8,6 Mio. Bausparverträgen und einer Gesamtbausparsumme von 294 Mrd. EUR den höchsten Bestand in der Geschichte des Unternehmens.

Das Baufinanzierungsgeschäft erreichte 2016 ein Volumen von 13,9 Mrd. EUR und damit annähernd das hohe Niveau des Vorjahres. Das ist das zweitbeste Baufinanzierungsergebnis in der Unternehmensgeschichte. Klein sieht darin eine Bestätigung des Geschäftsmodells der Bausparkasse Schwäbisch Hall, die sich in den vergangenen zehn Jahren zu einem der drei größten Baufinanzierer Deutschlands entwickelt hat.

Die ausländischen Beteiligungsunternehmen von Schwäbisch Hall haben ihre Marktführerschaft 2016 ebenfalls erfolgreich behauptet. In Tschechien, der Slowakei, Ungarn und China wurden Bausparverträge über gut 10 Mrd. EUR (plus 6,4 Prozent) abgeschlossen. Seit Jahren erwirtschaftet Schwäbisch Hall rund ein Fünftel des Konzernergebnisses im Ausland.

Das rein operative Ergebnis der Bausparkasse liegt mit 333 Mio. EUR in etwa auf Vorjahresniveau. „Das ist angesichts der extremen Niedrigzinsphase ein respektables Ergebnis“, betonte Vorstandsvorsitzender Klein. Da das Institut so schnell nicht mit einer Zinswende rechnet, wurden bauspartechnische Rückstellungen in Höhe von rund 175 Mio. EUR gebildet. Deshalb liegt das ausgewiesene Vorsteuer-Ergebnis mit 158 Mio. EUR deutlich unter dem Vorjahr (341 Mio. EUR).

„Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht“, betonte Klein mit Blick auf den vor gut zwei Jahren eingeleiteten Transformationsprozess, in dem hohe Investitionen mit einem Kostensenkungsprogramm verknüpft wurden. Das Unternehmen hat die Verwaltungskosten um 15 Prozent gesenkt und die Zahl der Stellen im Innendienst sozialverträglich um rund 200 reduziert. Schwäbisch Hall beschäftigt aktuell bundesweit knapp 7.000 Mitarbeiter im Innen- und Außendienst.

Das Institut hat die Einsparungen genutzt, um verstärkt in die IT, die Digita­li­sierung des Geschäfts und die Aus- und Weiterbildung des Außen­dienstes zu investieren.

Schwäbisch Hall sieht sich für die Zukunft gut gerüstet, obwohl das Unternehmen auf der Zinsseite keinen großen Rückenwind erwartet. „Wir schauen optimistisch in die Zukunft – nicht wegen, sondern trotz der EZB-Politik“, so Klein. Neben einer ungebrochen hohen Nachfrage nach Immobilien erwartet Schwäbisch Hall, dass Themen wie altersgerechter Umbau und energetische Modernisierungen in den nächsten Jahren eine wichtige Rolle in der Gesellschaft spielen. Die niedrigen Kreditzinsen beflügeln zudem das Geschäft. „Dieses Potenzial wollen wir im engen Schulterschluss mit den genossenschaftlichen Banken ausschöpfen“, so Klein. „Für das laufende Jahr rechnen wir aufgrund der Niedrigzinsen mit einem stabilen Ergebnis. Ab 2019 erwarten wir wieder steigende Erträge.“

Kontakt

Siegfried Bauer
Sebastian Flaith
Carolin Großhauser
Karsten Eiß
Kathrin Milich, Referentin Presse und Information bei der Bausparkasse Schwäbisch Hall. (Foto: Bausparkasse Schwäbisch Hall)
Kathrin Milich