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Risikoabsicherung auf breiteres Fundament gestellt

Über den Fonds zur bauspartechnischen Absicherung der Bausparkassen (FbtA) wird derzeit viel spekuliert. Er wurde Anfang der 1990er-Jahre geschaf­fen, um auch in einer Hochzinsphase alle Darlehensansprüche der Kunden zeitnah erfüllen zu können. Momentan erleben wir das Gegenteil einer Hochzins­situation. Deshalb hat der Gesetzgeber mit der Novelle des Bau­spar­kassen-Gesetzes 2015 die Möglichkeit geschaffen, Mittel aus dem FbtA auch zur Risikoabwehr in einer Niedrigzinsphase einzusetzen. Diese gesetz­liche Regelung hat die Bau­sparkasse Schwäbisch Hall genutzt: 2017 hat sie rund 425 Mio. EUR aus dem FbtA umgewidmet und in voller Höhe in den Fonds für Allgemeine Bankrisiken (§340 g HGB) gelegt. Insgesamt hat Schwäbisch Hall diesen Fonds sogar um 517 Mio. EUR erhöht, also 92 Mio. EUR für zusätzliche Risiken bereitgestellt.

Die Umwidmung der Mittel hat zwei Vorteile: Der Fonds für Allgemeine Bankrisiken kann sowohl zur Risikoabwehr in einer Hochzinssituation als auch in einer Niedrigzinsphase eingesetzt werden. Die Umwidmung der Mit­tel stärkt also die Stabilität der Bausparkasse über die Möglichkeiten des FbtA hinaus für künftige Krisen­situa­ti­onen, die heute noch gar nicht absehbar sind. Der zweite Vorteil der Umwidmung: Der §340 g wird im Gegen­satz zum FbtA zum aufsichtsrechtlichen Eigenkapital gerechnet. Er stärkt so die für Banken wichtige Eigen­kapital­ausstattung und damit die Zukunfts­fähig­keit der Bausparkasse.

Kontakt

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Karsten Eiß
Kathrin Milich, Referentin Presse und Information bei der Bausparkasse Schwäbisch Hall. (Foto: Bausparkasse Schwäbisch Hall)
Kathrin Milich