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Mietest du noch oder kaufst du schon?

Darum lohnt es sich, in Universitätsstädten Wohneigentum zu erwerben

Beliebte Studentenstädte wie Münster, Göttingen und Freiburg schlagen regelmäßig Alarm: Zu Semesterbeginn wird Wohnraum knapp. Und die Mieten für WG-Zimmer steigen. Besonders Studienanfänger mit kleinem Budget haben es schwer, auf dem umkämpften Markt eine passende Unterkunft zu finden. Ein Ausweg, der lohnen kann: Eltern kaufen für ihre Kinder eine Studentenwohnung, statt sie nur zu mieten. Karsten Eiß von der Bausparkasse Schwäbisch Hall erklärt, wie so aus der Wohnungsnot eine -tugend wird.

Sie ziehen in Flüchtlingsunterkünfte, Hotels, pendeln oder wechseln wöchentlich die WG-Sofas der Kommilitonen. Die Wohnungsnot in deutschen Universitätsstädten trifft besonders Studenten hart, denn die Mieten steigen drastisch: Bis zu 15 Euro pro Quadratmeter kostet eine Single-Wohnung in Münster oder Heidelberg, in Stuttgart sind es sogar bis zu 18 Euro pro Quadratmeter. Auch die Wohngemeinschaft ist nicht immer eine preiswerte Alternative, denn auch das kleine WG-Zimmer kann so teuer sein wie andernorts eine 65-Quadratmeter-Wohnung.

Darlehenszahlung so hoch wie Miete

Bei einer monatlichen Miete von rund 600 Euro für eine 40 Quadratmeter große Wohnung in Münster summieren sich die Wohnkosten für das studierende Kind in fünf Jahren Regelstudienzeit auf insgesamt 36.000 Euro. „Wer über ausreichend Kapital verfügt und ohnehin mit dem Kauf einer Immobilie als Anlage liebäugelt, kann dieses Geld auch zur Finanzierung einer Eigentumswohnung fürs eigene Kind nutzen – das lohnt sich vor allem in Zeiten der weiterhin sehr niedrigen Zinsen“, weiß Karsten Eiß von der Bausparkasse Schwäbisch Hall. Eine vergleichbare Eigentumswohnung kostet in Münster durchschnittlich 175.000 Euro – abhängig von Lage und Ausstattung. Wer 75.000 Euro Eigenkapital mitbringt und eine sichere Finanzierung mit festgelegtem Zinssatz über eine Laufzeit von 15 Jahren wählt, muss eine monatliche Rate von rund 650 Euro tilgen. Riesterförderung kann die monatliche Belastung zusätzlich senken. Mit der Eigentumswohnung schlägt der künftige Besitzer gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Das Kind ist während des Studiums abgesichert und muss weder Mieterhöhungen, noch Eigenbedarfskündigung fürchten. Spätere Mieteinnahmen helfen nicht nur bei der Tilgung der Rate. Wenn das Objekt abbezahlt ist, erhöhen sie die eigenen Einkünfte.

Vorsorge fürs Alter

Wurde die Wohnung ursprünglich für das studierende Kind gekauft, so steht  mit dessen Studienabschluss und dem Berufsstart meist auch ein Wohnortswechsel an. „Spätestens dann wird die Vermietung der Eigentumswohnung interessant“, so Eiß. Durch die zusätzlichen Einnahmen kann das Restdarlehen getilgt werden. Ist das Objekt abgezahlt, erhöhen die Mieteinnahmen die eigenen Einkünfte – das schafft zusätzlich finanzielle Vorteile im Alter.

Positiver Nebeneffekt: Eine Wertsteigerung der Immobilie ist gerade in den Universitätsstädten mit ihrer hohen Dynamik und dem großen Anteil junger, mobiler Menschen sehr wahrscheinlich. Experten rechnen mit einem weiteren Preisanstieg in den Trendstädten bis mindestens 2030. Aber auch generell wächst in Deutschland der Bedarf an kleinen Wohnungen, da 41 Prozent der deutschen Haushalte Single-Haushalte sind.

Kontakt

Siegfried Bauer
Sebastian Flaith
Carolin Großhauser
Karsten Eiß
Kathrin Milich, Referentin Presse und Information bei der Bausparkasse Schwäbisch Hall. (Foto: Bausparkasse Schwäbisch Hall)
Kathrin Milich