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Mein Heim, mein Goldesel

Mit der eigenen Immobilie Geld verdienen

Die eigene Immobilie zu Geld machen, ohne auszuziehen? Geht nicht? „Geht doch“, sagt Schwäbisch Hall-Expertin Carolin Großhauser. Sie hat fünf Tipps für Haus- und Wohnungseigentümer zusammengestellt, die sich mit ihren eigenen vier Wänden ein paar Euro dazuverdienen möchten.

Geldquelle 1: Frühstückspension

Airbnb krempelt die Reisebranche um. Nicht nur Privatreisende sondern auch Geschäftsleute suchen über das Portal günstige Unterkünfte bei Privatpersonen. Persönlicher als im Hotel ist es allemal und Eigenheimbesitzer, die sich auf Mitbewohner einlassen, können ihre Gäste mit exklusiven Informationen rund um den Heimatort versorgen. „Die Hausregeln bestimmt jeder Gastgeber selbst, ebenso wie den Preis pro Übernachtung“, so Großhauser. „Dieser wird abhängig von der Immobilienlage und der Ausstattung der Unterkunft festgelegt.“

Geldquelle 2: Fernsehdreh

Egal ob Etagenwohnung, Reihenhaus, Villa oder Scheune – für Film und Fernsehen werden immer verschiedene Drehorte benötigt. Location-Agenturen wie etwa mediamotiv.de oder inter-location.de vermitteln zwischen Eigentümer und Produktionsfirma. Die Registrierung bei den Agenturen kostet nichts. „Der Verdienst pro Drehtag kann durchaus bei einer ortsüblichen Monatsmiete liegen“, weiß Großhauser. „Und mit etwas Glück sind die eigenen vier Wände bald Darsteller im nächsten Kinofilm.“

Geldquelle 3: Aus Licht mach Gold

Auch das Dach kann Geld einbringen: Manche Solarunternehmen mieten die Fläche an und betreiben darauf Photovoltaikanlagen. Der Vorteil: Der Eigentümer muss kein Eigenkapital investieren oder ein Darlehen aufnehmen und profitiert trotzdem von der Rendite der Anlage. „Ein durchschnittliches Einfamilienhaus bietet bereits ausreichend Platz für eine Photovoltaikanlage“, sagt Großhauser. „Optimale Bedingungen bietet ein Dach mit Südausrichtung und einem Neigungswinkel von 30 Grad.“

Geldquelle 4: Hausfassade als Werbefläche

Mit der Fassade Geld verdienen? Kein Problem, wenn Hausbesitzer sie als Werbefläche anbieten. Führt eine befahrene Straße oder eine Bahnstrecke an der Hauswand vorbei, ist die Fläche für Werbetreibende besonders attraktiv. Der Kontakt zu Großfirmen in der Umgebung lässt sich durch ein Zeitungsinserat („Hausfront als Werbefläche zu vermieten“) herstellen. Alternativ gibt es auch viele Anbieter im Internet, die sich auf die Vermietung von Werbeflächen spezialisiert haben. „Die Einkünfte variieren stark und hängen von der Lage und Größe der Werbefläche ab“, erläutert Großhauser. „Auch das werbetreibende Unternehmen ist ausschlaggebend für die Höhe der Mietzahlung.“

Geldquelle 5: Dauerparker willkommen

In Großstädten sind Parkplätze hart umkämpft – daher kann Parkraum Eigentümern Geld einbringen. Internetseiten wie parkplace.de und unserparkplatz.de bieten eine Plattform, auf der man seinen Stellplatz anbieten kann – entweder auf Zeit oder auch unbegrenzt. „Die Parkplatzvermietung ist ein guter Nebenverdienst, wenn Eigentümer im Urlaub sind oder den Stellplatz generell nicht benötigen“, erklärt Großhauser.

Kontakt

Siegfried Bauer
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Karsten Eiß
Kathrin Milich, Referentin Presse und Information bei der Bausparkasse Schwäbisch Hall. (Foto: Bausparkasse Schwäbisch Hall)
Kathrin Milich