Bausparkasse Schwäbisch Hall Newsroom

Presseinformationen

In der Nachbarschaft zu Hause

Was für ein gutes Miteinander wirklich wichtig ist

Den meisten Menschen ist ein gutes Verhältnis zu ihren Nachbarn sehr wichtig. Das zeigt die Nachbarschaftsstudie der Bausparkasse Schwäbisch Hall. Die sieben meistgenannten Faktoren für ein friedliches nachbarschaftliches Miteinander stellt Schwäbisch Hall-Expertin Kathrin Milich vor.

1. Gegenseitiges Grüßen

Ein freundliches „Hallo“ unter Nachbarn kommt gut an: Wer grüßt, ist höflich und zeigt Wertschätzung. Für 81 Prozent der Teilnehmer der Schwäbisch Hall-Nachbarschaftsstudie ist der nette Gruß ein wichtiger Aspekt für eine gelungene Nachbarschaft – und damit der meistgenannte.

2. Auch einmal den Haussitter spielen

Ebenfalls wichtig ist den Befragten, dass sie ihren Nachbarn Wohnung oder Haus anvertrauen können. Ob Briefkasten leeren, Mülltonne rausstellen oder Blumen gießen: 68 Prozent schätzen es, wenn die eigenen vier Wände etwa während der Urlaubszeit bei den Nachbarn in guten Händen sind.

3. Besser ohne Lärm

Lärm ist der häufigste Grund für nachbarschaftlichen Streit: 15 Prozent fühlen sich durch übermäßigen Lärm gestört oder sogar eingeschränkt. Laute Musik, schreiende Kinder oder Rasenmäher in Dauerbetrieb – aus Sicht der Geplagten ist das vor allem während der Ruhezeiten ein Ärgernis. „Auf das Ruhebedürfnis der Nachbarn sollten alle Rücksicht nehmen“, erläutert Kathrin Milich von der Bausparkasse Schwäbisch Hall, denn: „Rücksichtnahme auf Ruhezeiten ist mehr als zwei Dritteln der Befragten besonders wichtig.“

4. Wenn der Paketdienst klingelt

Wer kennt das nicht: Die Onlinebestellung verzögert sich, ein Einschreiben trifft ein. Wer nicht zu Hause ist, kann die Sendung frühestens am nächsten Werktag bei der Post abholen. Viel bequemer ist es, wenn der Nachbar die Sendung stellvertretend entgegengenommen hat – meinen zwei Drittel der Befragten.

5. Auf gute Unterhaltung

Für deutlich über die Hälfte der Befragten gehört Smalltalk zu einer gelungenen Nachbarschaft. „Wer regelmäßig miteinander spricht, baut ein besseres Verhältnis zueinander auf“, so Kathrin Milich. „Dann fällt es auch bei Problemen oder Anliegen leichter, das Gespräch mit den Nachbarn zu suchen.“

6. Hilfe für ältere Nachbarn

Ob Schnee schippen, Hecke schneiden oder Obst ernten: Mit zunehmendem Alter fallen derlei Arbeiten häufig schwerer. 56 Prozent schätzen daher kleine Gefälligkeiten für ältere Menschen in der Nachbarschaft. „Man sollte aber nur Hilfe anbieten, die man leisten kann und möchte“, sagt Milich. „Wer zum Beispiel sowieso seine Einfahrt vom Schnee befreit, kehrt die des Nachbarn einfach gleich mit. Oder die Familie mit Kindern erntet die Erdbeeren der Nachbarn und darf den Großteil dann behalten.“

7. Darf ich mal leihen?

Kurzfristige Leihgaben gehören für 47 Prozent zu einem guten Miteinander. Besonders oft werden Werkzeuge und Gartengeräte verliehen. Kathrin Milich weiß: „Wichtig ist, Gebrauchtes intakt und sauber zurückzubringen. Sollte doch einmal etwas kaputtgehen, um Entschuldigung bitten und für Ersatz sorgen.“

Kontakt

Siegfried Bauer
Sebastian Flaith
Annkathrin Bernritter
Karsten Eiß
Kathrin Milich, Referentin Presse und Information bei der Bausparkasse Schwäbisch Hall. (Foto: Bausparkasse Schwäbisch Hall)
Kathrin Milich