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Der Umwelt zuliebe

Die Energiewende in den eigenen vier Wänden starten

Fossile Energieträger und veraltete Geräte sind eine kostspielige Kombination. Sie sorgt für unnötig hohe Nebenkosten und klimaschädliche Emissionen. Wer seinen energetischen Fußabdruck verkleinern und gleichzeitig Geld sparen möchte, braucht keine großen Investitionen zu fürchten. Schon kleine Maßnahmen helfen dabei, Umwelt und Geldbeutel zu entlasten. Denis Bernlöhr von der Bausparkasse Schwäbisch Hall gibt Energiespar-Tipps für Hausherren und Mieter.

1. Einen unabhängigen Experten fragen

Zwischen Dach und Keller gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Energie einzusparen. Welche Quellen besonders viel Strom, Wärme oder Warmwasser verbrauchen, weiß ein professioneller Energieberater. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert die Vor-Ort-Beratung mit bis zu 60 Prozent, maximal jedoch mit 800 Euro bei Ein- und Zweifamilienhäusern. „Bauherren erhalten darüber hinaus weitere staatliche Fördermittel, wenn sie ihr Haus umwelt­gerecht modernisieren“, so Denis Bernlöhr.

2. Die Wärme im Inneren halten

Die meiste Heizenergie geht über schlecht gedämmte Dächer und Außenwände verloren. Wer die Lücken schließen möchte, kann sich zu einer wirksamen Dämmung beraten lassen. So kann eine Thermografie mit Wärmebildaufnahmen zeigen, wo Energie nach außen entweicht. Allerdings sollten Hausbesitzer das für die kalte Jahreszeit planen. „Finanziell besonders effektiv ist in der Regel auch die Dämmung der obersten Geschossdecke, um Wärmeverluste über das Dach zu verhindern“, erklärt Bernlöhr.

3. Erneuerbare Quellen nutzen

Kostenlos können Haushalte die Energie der Sonne einsetzen. Photovoltaikanlagen wandeln die Wärmeleistung in Strom um, mit Solarthermie lässt sie sich für Heizenergie und die Warmwasserversorgung verwenden. Die Investition lohnt sich auch im vergleichsweise sonnenarmen Deutschland: „Solarthermie-Anlagen sind inzwischen sehr leistungsfähig“, erklärt Denis Bernlöhr. „Selbst bei bewölktem Himmel oder im Winter können sie oft zumindest die Warmwasserver­sorgung durchgehend gewährleisten.“

4. Die Wärmewende im Keller wagen

Die Heizung macht gut die Hälfte aller Energiekosten in Privathaushalten aus. Doch nur jeder vierte Kessel entspricht dem neuesten Stand der Technik. Moderne Anlagen setzen den Brennstoff deutlich effizienter ein und reduzieren dadurch sowohl Kosten als auch Emissionen. Welche Technik sich am besten für die eigenen vier Wände eignet, wissen Energie-Berater. „Beim Heizungstausch sollten sich Immobilienbesitzer über Zuschüsse informieren. Im Rahmen einer energetischen Sanierung wird der Wechsel zu einer effizienteren Technologie gefördert“, so Bernlöhr.

5. Umdenken, runterdrehen, abschalten und sparen

Auch ohne zu investieren, lässt sich zu Hause Energie sparen. Beim Heizen gilt: Ein Grad weniger Raumtemperatur senkt die Heizkosten um sechs Prozent. Wichtig zudem: Schwere Möbel sollten nicht direkt vor den Heizkörpern stehen und so die Wärmeverteilung blockieren. Rollläden und Vorhänge helfen dabei, die Energie in den Räumen zu halten. Außerdem sollten die Heizkörper spätestens zum Start der kalten Jahreszeit entlüftet werden. Bei Haushaltsgeräten lohnt es sich, regelmäßig die Effizienz der Haushaltsgeräte zu prüfen. Oft rechnet sich der Austausch zugunsten einer höheren Energiesparklasse.

Kontakt

Siegfried Bauer
Sebastian Flaith
Carolin Großhauser, Referentin Presse und Information bei der Bausparkasse Schwäbisch Hall. (Foto: Bausparkasse Schwäbisch Hall)
Carolin Großhauser
Karsten Eiß
Kathrin Milich, Referentin Presse und Information bei der Bausparkasse Schwäbisch Hall. (Foto: Bausparkasse Schwäbisch Hall)
Kathrin Milich