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Dem Anlagenotstand ein Schnippchen schlagen

Für wen sich Bausparen heute lohnt

Die aktuellen Niedrigzinsen sorgen für einen regelrechten Anlage­notstand für Normalverdiener. Gesucht werden Anlageformen, die noch Ertrag bringen und gleichzeitig ein Mindestmaß an Sicherheit bieten. Zu den meist genannten sicheren Anlageformen zählt laut Umfragen der Bausparvertrag. Doch passt der Klassiker noch in die aktuelle Zeit? Wer jetzt noch wie von einem Bausparvertrag profitieren kann, erklärt Karsten Eiß von der Bausparkasse Schwäbisch Hall.

Sparer: Wer regelmäßig Geld zurücklegen will, greift traditionell auf Sparbuch, Tagesgeldkonten oder Fondssparpläne zurück. Sparbücher und Tagesgeldkonten bieten jedoch kaum noch Guthabenzinsen, Aktienfonds unterliegen teilweise erheblichen Schwankungen. Wer Wert auf einen „sicheren“ Ertrag legt, für den kann ein teilvariabler Bausparvertrag die richtige Anlagealternative sein. Der Guthabenzins wird dabei bis zu zweimal im Jahr angepasst und spiegelt das Zinsniveau festverzinslicher Wertpapiere mit mindestens vier Jahren Laufzeit wider. Teilvariable Tarife bieten bis zu 1,25 Prozent Guthabenverzinsung im Jahr, mindestens aber 0,25 Prozent. Gleichzeitig profitieren Sparer von den bewährten Vorteilen des Bausparens – wie einem planbaren, zinssicheren Darlehen.

Anschluss-Finanzierer: Läuft die Zinsbindung des Bankdarlehens in den nächsten Jahren aus, hat der Anschluss-Finanzierer zwei Möglichkeiten, sich die aktuell niedrigen Zinsen zu sichern. Ein Forward-Darlehen, also ein Darlehen mit konstanten Rückzahlungsbeträgen, wird dem Darlehensnehmer nach einer zuvor festgelegten Vorlaufzeit ausgezahlt. Je länger die Vorlaufzeit ist, desto höher fällt auch der Zinsaufschlag aus. Wer im Laufe der Finanzierung wieder mehr finanziellen Spielraum hat, kann alternativ einen Bausparvertrag in Höhe der Restschuld ansparen. Bis zum Ende der Zinsbindung sollten mindestens 25 Prozent der Bausparsumme erreicht sein. Über die Wahlzuteilung kann dann das Bauspardarlehen den alten Kredit ablösen.

Sofort-Käufer und Bauwillige: Wer jetzt kaufen oder bauen will, kann statt eines klassischen Annuitätendarlehens mit einem Kombi­kredit – bestehend aus Bausparvertrag und Sofortdarlehen – über die gesamte Laufzeit von niedrigen Zinsen profitieren. Dafür schließt der Käufer einen Bausparvertrag in Höhe des Kreditbedarfs ab, erhält aber die komplette Summe sofort als Darlehen. Parallel dazu bespart er den Bausparvertrag. Wenn das Mindestguthaben erreicht ist, wird das Darlehen damit auf einen Schlag abgelöst. Anschließend wird das Bauspardarlehen getilgt.

Künftige Immobilienbesitzer und Eigenheimplaner: Wer in zwei oder drei Jahren eine Immobilie erwerben will, sollte spätestens jetzt mit dem gezielten Eigenkapital-Aufbau beginnen. Für eine solide Finanzierung sollten künftige Immobilienbesitzer 20 Prozent des Kaufpreises der Immobilie als Eigenkapital einbringen. Dafür ist ein Bausparvertrag geradezu prädestiniert. Der kurze Zeitraum reicht aber als Ansparphase bis zur Zuteilungsreife des Darlehens nicht mehr aus. Die Lösung: Über die Wahlzuteilung bis 25 Prozent bieten die meisten Bausparkassen die Möglichkeit, das Darlehen früher auszuzahlen.

Förderungsberechtigte und Riester-Sparer: Wer kein Geld an Vater Staat oder den Chef verschenken will, der kann seinen Bausparvertrag für den Prämienerhalt nutzen. Zahlt ein Unternehmen vermögenswirksame Leistungen (VL), kann der Arbeitnehmer den Zuschuss von bis zu 40 Euro monatlich auf einem Bausparvertrag anlegen. Der Staat legt noch die Arbeitnehmersparzulage oben drauf (maximal 43 Euro jährlich für Alleinstehende, 86 Euro für Verheiratete). „Häuslebauer in spe“, die jährlich 512 Euro in einen Bausparvertrag einzahlen, können als drittes Extra vom Fiskus die Wohnungsbauprämie erhalten (maximal 45 Euro für eine Einzelperson und 90 Euro für ein Ehepaar). Achtung: Für beide Förderungen gelten jeweils Einkommensgrenzen. Außerdem unterstützt der Staat Wohn-Riester-Sparer mit bis zu 175 Euro Grundzulage im Jahr plus 300 Euro für jedes Kind (185 Euro für Kinder, die vor 2008 geboren sind). Und: Man profitiert zusätzlich von immensen Steuervorteilen zur Finanzierung der eigenen vier Wände. Bei Schwäbisch Hall gibt es zudem für Sparer unter 22 Jahren einen Bonus von 100 Euro in jeder Tarifvariante.

Kontakt

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Karsten Eiß
Kathrin Milich, Referentin Presse und Information bei der Bausparkasse Schwäbisch Hall. (Foto: Bausparkasse Schwäbisch Hall)
Kathrin Milich