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Besser wetterfest

Wohneigentum vor Schnee, Starkregen und Sturm schützen

Was Winterfans freut, macht Hausbesitzern zu schaffen: jede Menge Schnee auf dem Dach. Auch Starkregen oder Sturm können für die eigenen vier Wände ungemütlich werden. Fünf Tipps, wie Besitzer ihre Immobilie schützen.

Bis zu 2,5 Tonnen kann feuchter und vereister Altschnee wiegen, wenn er 20 Zentimeter dick auf einer Dachfläche von 20 Quadratmetern liegt. Das bringt manches Dach zum Einsturz. „Viele Wohngebäudeversicherungen kommen nicht dafür auf, wenn eine große Schneelast Dach, Wintergarten oder Garagendach beschädigt“, weiß Ralf Oberländer von der Bausparkasse Schwäbisch Hall. „Gegen solche Schäden schützt eine spezielle Elementarschadenversicherung.“ Die Versicherung zahlt allerdings nur, wenn beim Bau oder Umbau Materialien und Techniken eingesetzt wurden, die der so genannten Schneelastzone in der Wohnregion entsprechen.

Vorsicht bei Schnee auf dem Flachdach

Besonders betroffen sind Flachdächer. Daher sollten Eigentümer von älteren Gebäuden die Tragfähigkeit des Daches und die Isolierung überprüfen lassen. Im Notfall können Fachbetriebe eine Dachschneeräumung durchführen. Große Schneemengen auf der Balkonfläche können beim Abschmelzen Wasser durch undichte Balkontüren ins Gebäude einsickern lassen. Schneerutschgitter und Schneestoppvorrichtungen helfen, Dachlawinen vorzubeugen.

Trotz Starkregen nicht baden gehen

Starkregenereignisse haben vor allem außerhalb der Wintermonate in den vergangenen Jahren in Deutschland zugenommen. Experten erwarten in Zukunft einen weiteren Anstieg. Neben der Dachfläche ist bei großen Regenmengen in kurzer Zeit besonders der Keller anfällig für das Eindringen von Wasser. Bestandsbauten können leicht nachgerüstet werden: durch den Einbau druckwasserdichter Kellerfenster. Lichtschächte und Kellereingänge lassen sich durch Überdachungen und Aufkantungen vor Regen schützen.

Auch die Kanalisation stößt bei Unwettern schnell an ihre Grenzen. Dann kann durch Rückstau Abwasser über das Leitungsnetz in die Gebäude drücken. Um dieser Gefahr vorzubeugen, empfiehlt sich der Einbau einer Abwasserhebeanlage und von Rückstauventilen.

Damit das Dach nicht vom Winde verweht wird

Heftige Stürme kennen Hausbesitzer auch in Deutschland schon. Antennen, Satellitenschüsseln und Solaranlagen sind besonders sturmanfällig. Robuste Führungsschienen und andere Vorrichtungen sichern diese Dachaufbauten. Ebenfalls anfällig ist die Dachhaut – also Deckung und Abdichtung. Besonders, wenn Hagel und Starkregen den Sturm begleiten, drohen Schäden. Dachziegel und -steine sollten daher mit einer Sturmverklammerung geschützt werden. „Am besten achten Bauherren mit dem Architekten schon bei der Planung auf besondere regionale Begebenheiten. Auch Bestandsimmobilien können mit Hilfe eines Baufachmanns auf künftiges Extremwetter vorbereitet werden“, so Schwäbisch Hall-Berater Oberländer.

Kontakt

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Ansprechpartner Stefan Speicher
Stefan Speicher
Ansprechpartnerin Annkathrin Bernritter
Annkathrin Bernritter
Ansprechpartnerin Kathrin Milich
Kathrin Milich