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25 Jahre Bausparen in der Slowakei

Jeder vierte Slowake hat seine Wohnsituation verbessert

In der Slowakei ist das Bausparen heute nicht mehr aus der privaten Wohnungsbaufinanzierung wegzudenken. Jeder vierte Slowake hat mit Bausparen seine Wohnsituation verbessert. Als erste deutsche Bausparkasse ist Schwäbisch Hall vor 25 Jahren erfolgreich in den osteuropäi­schen Markt eingestiegen. 1992 gründete sie die Erste Bausparkasse (PSS) in der Slowakei und legte damit den Grundstein für einen Export des Bauspargeschäfts mit beachtlichen Wachstumsraten.

In 25 Jahren hat das Bausparen mit dazu beigetragen, die Wohneigentumsquote in der Slowakei von damals 50 Prozent auf inzwischen mehr als 89 Prozent zu erhöhen. Heute gewinnt vor allem der Markt für energetische Sanierungen des in die Jahre gekommenen Wohnungsbestands an Bedeu­tung. Um Hausbesitzer zu mehr Investitionen in die Energieeffizienz zu motivieren, hat die slowakische Regierung eine Reihe von Förderpro­grammen ins Leben gerufen. Die Bausparkassen unterstützen energetische Sanierungen mit speziellen Produkten. Jährlich werden derzeit rund 40.000 Wohneinheiten saniert.

Attraktives Finanzierungssystem

Die Expansion des Bausparens war erst mit der Novellierung des deutschen Bauspargesetzes 1991 möglich geworden. Für die jungen Marktwirtschaften in Osteuropa kam das Bausparen zur rechten Zeit: Nach mehr als 40 Jahren staatlicher Wohnungspolitik war die Nachfrage der Bürger nach Finanzie­rungsmitteln für Wohnungsneubau und vor allem Modernisierungen groß. Die staatlichen Banken waren auf die private Baufinanzierung nicht vorbe­reitet: Kreditzinsen von über 20 Prozent machten Darlehen für Privatper­sonen unbezahlbar, eine hohe Inflation blockierte zusätzlich den Sparwillen der Bevölkerung.

Diese empfindliche Finanzierungslücke konnte mit dem Beginn des Bausparens am 16. November 1992 geschlossen werden: Der Staat unter­stützt mit Prämien auf die Sparbeiträge der Bürger den Aufbau von Vermögen, die Bausparkassen gewähren nach der Sparphase ein zins­günstiges Darlehen. Auch gesellschaftlich hat das Bausparen positive Auswirkungen: Es stärkt die Eigeninitiative der Menschen, ihre Wohn­situation zu verbessern und eigene vier Wände zu erwerben. Auf diese Weise haben in den letzten Jahrzehnten mehr und mehr Bürger privates Vermögen durch Immobilien aufgebaut und leisten so einen wichtigen Beitrag für ihre private Altersvorsorge.

Unangefochtener Marktführer

Die Prvá stavebná sporitel’ňa (PSS) in Bratislava ist heute mit einem Marktanteil von rund 80 Prozent unangefochtener Marktführer beim Bausparen in der Slowakei. Mehr als 700.000 der 5,4 Millionen Slowaken sind Kunden bei der Ersten Bausparkasse, die rund 1.300 Mitarbeiter beschäftigt. 2016 wurden mehr als 145.000 Bausparverträge mit einer Bausparsumme von 2,6 Mrd. Euro abgeschlossen. Besonderes erfolgreich ist das Online-Geschäft: Inzwischen wird fast jeder zweite Vertrag über das Internet abgeschlossen. Die PSS ist ein Joint Venture der Bausparkasse Schwäbisch Hall AG (32,5 Prozent) mit der Raiffeisen Bausparkasse Wien (32,5 Prozent) und der österreichischen Erste Group (35 Prozent).

Kontakt

Siegfried Bauer
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Karsten Eiß
Kathrin Milich, Referentin Presse und Information bei der Bausparkasse Schwäbisch Hall. (Foto: Bausparkasse Schwäbisch Hall)
Kathrin Milich