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Bauzinsen – es könnte im zweiten Halbjahr teurer werden

Wer derzeit bauen oder kaufen will, kann nach wie vor noch von sehr günstigen Konditionen profitieren. Für einen zehnjährigen Immobilienkredit haben sich die Zinssätze im vergangenen Quartal kaum verändert und liegen bei durchschnittlich etwa 1,5 Prozent.

Für die zweite Jahreshälfte ist allerdings mit einem leichten Zinsanstieg zu rechnen. Denn es zeichnet sich ab, dass die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Nettokäufe am Anleihenmarkt einstellen könnte und damit ein erstes Signal für ein allmähliches Auslaufen der ultralockeren Geldpolitik in der Eurozone aussendet. Zudem sind in den USA in den nächsten Monaten weitere Leitzinserhöhungen zu erwarten, die Impulse für Europa geben könnten.

Immobilienerwerber sollten daher genau kalkulieren, ob sie sich mindestens zwei (besser: drei) Prozent Tilgung leisten können und eine möglichst langfristige Zinsbindung wählen, also mindestens 15 oder 20 Jahre. So können Käufer auch auf lange Sicht vom aktuellen Zinstief profitieren. Auf Nummer sicher geht man mit einem Darlehen, das Zinssicherheit bis zur letzten Rate garantiert.

#Zinsmeinung von Thorsten Walz, Kapitalmarktexperte der Bausparkasse Schwäbisch Hall

 

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Kathrin Milich, Referentin Presse und Information bei der Bausparkasse Schwäbisch Hall. (Foto: Bausparkasse Schwäbisch Hall)
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